Tipps für einen erholsamen Schlaf

Aktualisiert: 9. Aug.

Hast du das Gefühl, du könntest leichter einschlafen, besser durchschlafen und dich in der Früh noch fitter fühlen? Dann probier doch einfach mal das aus, was dir zusagt.



Tipp 1: Iss früh und leicht zu Abend! Warum?

In der APM kennen wir die chinesische Organuhr. Sie stellt dar, zu welchen Tages- und Nachtzeiten die Energie durch welche Meridiane fließt. Sie zeigt deutlich, dass der Darm und der Magen ihre aktive Zeit am Morgen haben, das heißt am Abend sollen diese Organe nicht zu sehr beansprucht werden. Wenn wir jetzt viel und spät essen, dann kostet es dem Körper viel Energie, die Nahrung zu verdauen. Der Körper ist demzufolge so sehr mit der Verdauung beschäftigt, dass keine Zeit für Entspannung bleibt. Essen wir aber vielleicht schon um 18.00 Uhr oder 18.30 Uhr eine Kleinigkeit, dann kann sich der Körper entspannen und herunterfahren.



Tipp 2: Lese oder meditiere vor dem Schlafengehen!

Lesen oder meditieren hilft, deine Gehirnwellen in den Delta-Zustand zu bringen. Tagsüber befinden sich unsere Gehirnwellen meistens im Beta-Zustand. Wenn wir vom Wachzustand in den Schlaf übergehen, wechseln die Gehirnwellen von Beta über Alpha in Theta und anschließend Delta (Tiefschlaf). Meditation ist eine schöne Möglichkeit unsere Gehirnwellen in den Alpha- und Thetazustand zu bekommen. Die Zeit am Bildschirm hingegen, egal ob Laptop, Tablet oder Smartphone, sorgt dafür, dass sich unsere Gehirnwellen nicht verlangsamen können. Das ist das denkbar Ungünstigste, was wir vor dem Schlafengehen machen können. Also, schnapp dir ein gutes Buch (Horror oder Krimi wäre auch eher kontraproduktiv) oder mach eine (geführte) Meditation. Am besten findest du selbst heraus, welche Meditationen dir gefallen. Ich persönlich meditiere sehr gerne mit Joe Dispenza, kann aber auch andere, wie z.B. Louise Hay, Marc Pletzer oder Laura Seiler empfehlen. Probiere es einfach aus und du wirst schnell merken, was für dich funktioniert. Du findest sehr viel auf Youtube oder Spotify. Das Wichtigste dabei: genieße es und mache es nicht zu einem Punkt auf der To-Do-Liste!


Tipp 3: Schalte das Smartphone aus und verbanne es auch deinem Schlafzimmer!

Glaub mir, du brauchst dein Smartphone über Nacht nicht! Für den Wecker? Dann kaufe dir am besten einen Wecker mit Batterie oder einen strahlungsarmen Wecker ohne Radiofunktion. Diesen stellst du dann am besten auch nicht direkt neben deinen Kopf, sondern ein paar Meter weg. Das Gute daran - du stehst in der Früh auf, um ihn auszumachen und kannst dann gleich auf bleiben. Und auf das nervige, ungesunde Snoozen wirst du dann auch verzichten :) Das Handy und natürlich auch Laptop / Tablet etc. platzierst du ausgeschaltet (nicht nur im Flugmodus) in einem anderen Raum. Eine weitere Möglichkeit, um Elektrosmog nachts zu verringern, ist das WLAN auszuschalten. Zudem sparst du dabei Strom, was ja auch nicht unbedingt schlecht ist!


Tipp 4: Stop das Gedankenkarusell!

Wenn du nicht schlafen kannst, weil dir immer ständig irgendwelche Gedanken durch den Kopf gehen, konzentriere dich auf das Jetzt. Werde dir bewusst, dass deine Gedanken gerade wandern und richte dann deinen Fokus z. B. darauf, wie kuschelig sich deine Decke anfühlt. Oder richte deinen Fokus auf deine Füße. Du kannst auch deinen Körper von unten bis oben abgehen und dich bei jedem Körperteil und Organ bedanken und dich dabei dankbar fühlen. Fühle in dein Herz und bedanke dich zum Beispiel so: "Liebes Herz, danke danke danke für die Arbeit die du heute wieder vollbracht hast. Danke, dass du mich so zuverlässig begleitest. Ich liebe dich." Fühle dich mit deinem Herzen zutiefst verbunden. So schläfst du auch mit positiven Emotionen ein.


Tipp 5: Yin-Striche

Wenn du einmal zu einer APM-Behandlung gehst, kannst du dir diese Technik von deinem Therapeuten zeigen lassen. Yin-Striche sind sehr wohltuende Streichungen mit der flachen Hand über das Gebiet der Yin-Meridiane, also auf der Körpervorderseite beginnend bei den Füßen über die Beininnenseiten, über den Oberkörper und auf den Arminnenseiten bis zu den Handflächen. Die Streichungen sind sehr sanft und langsam. Es kommt nicht selten vor, dass jemand dadurch gleich während der Behandlung einschläft.